Globale Bildungsagenda 2030

Am 25. September 2015 verabschiedete die internationale Gemeinschaft in New York die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele bilden das Kernstück der Agenda 2030. Sie tragen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung in ausgewogener Weise Rechnung und führen zum ersten Mal Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in einer Agenda zusammen.

Alle Mitgliedstaaten der UNO sind dazu aufgerufen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu verwirklichen. Das heisst, dass alle Staaten gleichermassen aufgefordert sind, die drängenden Herausforderungen der Welt gemeinsam zu lösen.

Auch die Schweiz ist aufgefordert, diese Ziele auf nationaler Ebene umzusetzen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, damit nichtstaatliche Akteure vermehrt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Zwischen 2012 und 2015 war die Schweiz aktiv am internationalen Ausarbeitungs- und Verhandlungsprozess beteiligt. Jetzt gilt es, die Agenda in allen Ländern und Regionen der Welt anzuwenden. Staaten, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik sind aufgerufen, substanziell zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen.

Im Rahmen des UNO-Systems ist die UNESCO für die Führung, die Koordinierung und das Monitoring des SDG 4 im Bereich der Bildung zuständig. Zur Umsetzung dieses Ziels hat die UNESCO mit zahlreichen anderen Akteuren den Aktionsrahmen Bildung 2030 ausgearbeitet. Der Aktionsrahmen Bildung 2030 beruht auf einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung. Er legt die Schwerpunkte auf Bildungsqualität, Zugang, Gerechtigkeit, Inklusion und lebenslanges Lernen. Er betrachtet Bildung als Grundrecht und als Treibkraft bei der Einhaltung weiterer Menschenrechte im Zusammenspiel des SDG 4 mit den anderen Zielen der Agenda 2030.

Die Schweizerische UNESCO-Kommission setzt sich im Rahmen verschiedener Projekte für die Umsetzung des SDG 4 in der Schweiz ein, namentlich für die Unterziele 4.2 (allen Mädchen und Jungen den Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung sichern, die ihnen einen erfolgreichen Übergang in die Schule ermöglichen) und 4.7 (sicherstellen, dass alle Lernenden die für nachhaltige Entwicklung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, u.a. durch Bildung für nachhaltige Entwicklung, für nachhaltige Lebensweise, für Menschenrechte, für Gleichberechtigung der Geschlechter, durch Förderung einer Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit, durch Global Citizenship Education und Wertschätzung kultureller Vielfalt und den Beitrag der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung).

 

 

Globale Bildungsagenda 2030

Am 25. September 2015 verabschiedete die internationale Gemeinschaft in New York die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele bilden das Kernstück der Agenda 2030. Sie tragen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung in ausgewogener Weise Rechnung und führen zum ersten Mal Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in einer Agenda zusammen.

Alle Mitgliedstaaten der UNO sind dazu aufgerufen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu verwirklichen. Das heisst, dass alle Staaten gleichermassen aufgefordert sind, die drängenden Herausforderungen der Welt gemeinsam zu lösen.

Auch die Schweiz ist aufgefordert, diese Ziele auf nationaler Ebene umzusetzen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, damit nichtstaatliche Akteure vermehrt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Zwischen 2012 und 2015 war die Schweiz aktiv am internationalen Ausarbeitungs- und Verhandlungsprozess beteiligt. Jetzt gilt es, die Agenda in allen Ländern und Regionen der Welt anzuwenden. Staaten, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik sind aufgerufen, substanziell zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen.

Im Rahmen des UNO-Systems ist die UNESCO für die Führung, die Koordinierung und das Monitoring des SDG 4 im Bereich der Bildung zuständig. Zur Umsetzung dieses Ziels hat die UNESCO mit zahlreichen anderen Akteuren den Aktionsrahmen Bildung 2030 ausgearbeitet. Der Aktionsrahmen Bildung 2030 beruht auf einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung. Er legt die Schwerpunkte auf Bildungsqualität, Zugang, Gerechtigkeit, Inklusion und lebenslanges Lernen. Er betrachtet Bildung als Grundrecht und als Treibkraft bei der Einhaltung weiterer Menschenrechte im Zusammenspiel des SDG 4 mit den anderen Zielen der Agenda 2030.

Die Schweizerische UNESCO-Kommission setzt sich im Rahmen verschiedener Projekte für die Umsetzung des SDG 4 in der Schweiz ein, namentlich für die Unterziele 4.2 (allen Mädchen und Jungen den Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung sichern, die ihnen einen erfolgreichen Übergang in die Schule ermöglichen) und 4.7 (sicherstellen, dass alle Lernenden die für nachhaltige Entwicklung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, u.a. durch Bildung für nachhaltige Entwicklung, für nachhaltige Lebensweise, für Menschenrechte, für Gleichberechtigung der Geschlechter, durch Förderung einer Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit, durch Global Citizenship Education und Wertschätzung kultureller Vielfalt und den Beitrag der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung).