Chronik
PräsidentInnen
GeneralsekretärInnen
| Name | Amtsdauer |
|---|---|
| In den ersten 10 Jahren besitzt die Kommission keinen vollamtlichen Generalsekretär, das Amt wird jeweils vom stellvertretenden Chef der Abteilung für internationale Organisationen des EDA ausgeübt. | |
| Madeleine Viviani | 2003 - |
| Paul Derungs | 2003 |
| Bernard Theurillat | 1984 - 2002 |
| Mario Müller | 1976 - 1983 |
| Jacques Rial | 1970 - 1976 |
| Charles Hummel | 1967 - 1970 |
| Jean-Baptiste de Weck | 1960 - 1966 |
Meilensteine
1945
Die Schweiz ist an der Gründungskonferenz der Organisation für Erziehung und Kultur, die vom 1. - 16. November 1945 in London stattfindet, durch zwei Beobachter vertreten. Es handelt sich um den bekannten Schweizer Pädagogen Jean Piaget (den nachmaligen ersten Präsidenten der Schweizerischen UNESCO-Kommission und Direktor des IBE in Genf) sowie um Jean Weigle, Professor an der Universität Genf.
1946
Die Schweiz delegiert Jean de Salis, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, im November 1946 als Beobachter an die erste Generalkonferenz der UNESCO nach Paris, wo er im Namen des Bundesrates ein Aufnahmegesuch der Schweiz in die UNESCO präsentiert.
1947
Der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO, der das Gesuch im März 1947 behandelt, erhebt keinen Vorbehalt gegen die Aufnahme der Schweiz. Der Exekutivrat der UNESCO beschliesst an seiner Sitzung im April 1947, der Generalkonferenz der UNESCO den Beitritt der Schweiz zu empfehlen. An ihrer zweiten Session in Mexiko nimmt die Generalkonferenz am 7. November 1947 den Vorschlag des Exekutivrates einstimmig an.
Der Bundesrat setzt ein Studienkomitee und eine beratende Kommission ein, welche sich mit der Bildung einer künftigen Schweizerischen UNESCO-Kommission befassen sollen.
1948
1949
Am 28. Januar 1949 tritt die Schweiz der UNESCO bei und am 6. Mai 1949 bildet der Bundesrat die Schweizerische UNESCO-Kommission. Zum ersten Präsidenten ernennt er Jean Piaget (1949 - 1952).
In den ersten 10 Jahren besitzt die Schweizerische UNESCO-Kommission keinen vollamtlichen Generalsekretär. Dieses Amt wird jeweils vom stellvertretenden Chef der Abteilung für internationale Organisationen des EDA ausgeübt. Es handelt sich um folgende Personen: Maurice Bastian (1949 - 1953), Fernand Bernoulli (1953 - 1954), Max König (1954 - 1956) und Sven Stiner (1956 - 1959).
1950
1959
Nationalrat Ernst Börlin, Erziehungsdirektor des Kantons Baselland und Präsident der Schweizerischen UNESCO-Kommission (1958 - 1968), veranlasst auf Beschluss des Exekutivbüros der Schweizerischen UNESCO-Kommission vom 20. Juni 1959, dass Max Petitpierre, Chef des EDA, am 18. September 1959 einen Antrag zur Schaffung des Amtes eines ständigen Generalsekretärs der Schweizerischen UNESCO-Kommission an den Bundesrat stellt. Der Antrag wird positiv aufgenommen und so tritt
1960
1964
1970
1976
1987
1993
Nach der Demission von Edgar Tripet wählt der Bundesrat für die Amtsperiode 1993-1996 die ehemalige Nationalrätin Doris Morf zur Kommissionspräsidentin. Die frühere Schweizer Vertreterin im Europarat ist die erste Frau, die der Schweizerischen UNESCO-Kommission vorsteht.
Anlässlich der 27. Generalkonferenz der UNESCO in Paris wird die Schweiz am 8. November 1993 erneut in den Exekutivrat gewählt (1994 - 1997). Frau Morf übernimmt die Leitung der Schweizer Delegation.

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