Laufende Kandidaturen
Die Prozedur einer Kandidatur für den Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO ist in den Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt präzise geregelt. Neben den zu erfüllenden Aufnahmekriterien bedingt eine Kandidatur vor Einleitung des Aufnahmeverfahrens den Eintrag in die Liste indicative der Schweiz.
Zur Zeit wird die Kandidatur "Architektur und Städtebau von Le Corbusier" von der UNESCO geprüft.
Architektur und Städtebau von Le Corbusier
Diese von Frankreich initiierte transnationale serielle Kandidatur umfasst 22 Werke des Architekten Le Corbusier in Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Japan und der Schweiz.
Als Schweizer Objekte wurden die Villa Jeanneret-Perret (Maison blanche) und die Villa Schwob (Villa turque) in La Chaux-de-Fonds, die Petite maison au bord du lac Léman in Corseaux und der Immeuble Clarté in Genf ausgewählt.
Das Dossier wurde von einer internationalen Arbeitsgruppe mit Vertretern und Vertreterinnen der Fachbehörden aus den beteiligten Ländern unter der Federführung der Fondation Le Corbusier und des französischen Kulturministeriums erarbeitet und am 30. Januar 2008 eingereicht. Das Welterbekomitee wird seinen Entscheid voraussichtlich im Sommer 2010 in Brasilia treffen.

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