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Schweizer Tektonikarena Sardona


H. C. Escher von der Linth
H. C. Escher von der Linth
  • Datum der Aufnahme: 2008
  • Kriterien: (viii)
  • Kernzone: 32.850 ha
  • Kantone Glarus, Graubünden, St. Gallen

Legende


Kulturerbe

Naturerbe

Kurzbeschrieb


In der faszinierenden Gebirgslandschaft um den Piz Sardona im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden lassen sich tektonische Prozesse auf anschauliche, weltweit einzigartige Weise im Gelände beobachten. Entlang der weit herum sichtbaren Linie, der "Glarner Hauptüberschiebung", schoben sich 250-300 Mio. Jahre alte Gesteine über eine Distanz von 35-40 Kilometern auf viel jüngere, 35-50 Mio. Jahre alte Gesteine. Das 300 km2 grosse Gebiet ist ein Zeuge für Gebirgsbildungen und von grosser pädagogischer und wissenschaftlicher Bedeutung für das Verständnis der Plattentektonik.


David Imper, Geologe


(00:29:43)
© SR DRS

Wie die Rhätische Bahn mit der Albula-Bernina-Strecke ist auch die Glarner Hauptüberschiebung in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen worden. Der Kopf hinter dem neuen Welterbe ist der Geologe David Imper.