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Finanzierung

Die UNESCO finanziert sich hauptsächlich aus den Pflichtbeiträgen ihrer Mitgliedstaaten. Der reguläre Zweijahreshaushalt 2010 - 2011 beträgt 653 Mio. US-Dollar.


Zusätzlich zum regulären Budget verfügt die UNESCO über extrabudgetäre Mittel. Das sind ausserordentliche Beiträge, Treuhandgelder für bestimmte Projekte sowie Mittel anderer UNO-Einrichtungen, besonders von UNDP, UNFPA, von der Weltbank und regionalen Entwicklungsbanken sowie freiwillige Beiträge von Mitgliedstaaten. Hierbei handelt es sich um Sonderfonds, die die zwischenstaatlichen Gremien verwalten, oder um Treuhandfonds, über die einzelne Projekte während einer bestimmten Zeitspanne finanziert werden.


Eine wachsende Rolle spielen Spenden und private Mittel, mit denen Projekte wie die Bildungshilfe für die Ärmsten und für die Opfer von Krieg und Gewalt finanziert werden.


Der Haushalt der UNESCO entspricht ungefähr jenem einer mittelgrossen Universität eines Industriestaates.


Schweizerischer Beitrag

Die Schweiz gehört mit jährlich rund 5,2 Mio. Franken zu den mittleren Beitragszahlern der UNESCO. Darüber hinaus unterstützt die Schweiz verschiedene Projekte mit freiwilligen Leistungen und privaten Spenden.

Die wichtigsten Beitragszahler

Die wichtigsten Beitragszahler sind die USA (Anteil am regulären Budget: 22%), Japan (16,7%) und Deutschland (8,62%). Es folgen England (6,67%), Frankreich (6,33%), Italien (5,1%), Kanada (2,99%), Spanien (2,98%), China (2,68%), Mexiko (2,27%) und Südkorea (2,18%). Mit 1,22% ist die Schweiz auf dem 14. Rang zu finden.