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Partner

Die UNESCO ist angewiesen auf die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen der Vereinten Nationen, den Regierungen der Mitgliedstaaten und den UNESCO-Nationalkommissionen. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Stiftungen sind als offizielle Partner der UNESCO anerkannt.


Im Unterschied zu anderen Staatenorganisationen ist bei der UNESCO die Beteiligung der internationalen nichtstaatlichen Organisationen, insbesondere der beruflichen und wissenschaftlichen Fachverbände, ein wesentliches Element der Planung und Verwirklichung des Programms. Wichtigste Voraussetzung dafür ist die Bildung von Nationalkommissionen in den Mitgliedstaaten, die nach Art. VII der UNESCO-Verfassung die eigene Regierung in allen UNESCO-Fragen beraten und als nationale Verbindungsstellen wirken. Ihre Aufgaben sind in der Charta der UNESCO-Nationalkommissionen festgelegt.


Die Schweizerische UNESCO-Kommission arbeitet eng mit den Nationalkommissionen im deutschsprachigen Raum zusammen, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Österreichischen UNESCO-Kommission. In regelmässigen Dreiertreffen werden gemeinsame Publikationen und die Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt.


An der Umsetzung des UNESCO-Programms beteiligen sich rund 8.500 UNESCO-Projektschulen in fast allen Mitgliedstaaten. Mit Kleinprojekten tragen weltweit etwa 5.000 Clubs für die UNESCO, -Vereinigungen und -Zentren zur Völkerverständigung bei.


UNESCO-Aussenstellen in allen Weltregionen sind zusammen mit den Nationalkommissionen ein wichtiges Instrument zur Dezentralisierung und zur Erprobung von Modellprojekten vor Ort. In Genf befindet sich das Internationale Büro für Erziehung (IBE).