2001: Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen

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Die UNO hat am 4. November 1998 das Jahr 2001 zum Internationalen Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen ausgerufen.
In ihrer Resolution fordert die Generalversammlung die Vereinten Nationen, namentlich die UNESCO, Regierungen, internationale und nichtstaatliche Organisationen auf, "geeignete kulturelle, pädagogische und soziale Programme zu planen und durchzuführen, um das Konzept des Dialogs zwischen den Kulturen zu fördern".
Die UNO hat das Jahresmotto "Dialog zwischen den Kulturen" auch als Gegenbegriff zum viel beschworenen Begriff "Clash of Civilizations" (Kampf der Kulturen) des amerikanischen Politikwissenschaftlers Samuel Huntington gewählt.
Die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass die verschiedenen Kulturen das "gemeinsame Erbe aller Menschen bilden und für die gesamte Menschheit eine Quelle der Inspiration und des Fortschritts sind". Sie bekräftigen, dass "Toleranz und Achtung der Vielfalt (...) eine solide Grundlage für die Bürgergesellschaft, für gesellschaftliche Harmonie und für den Frieden bilden". In der Resolution zum Internationalen Jahr 2001 betont die Generalversammlung die "vielfältigen zivilisatorischen Errungenschaften der Menschheit, in denen der Pluralismus der Kulturen und die kreative Vielfalt der Menschen zum Ausdruck kommt".

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