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Welterbe in der Schweiz

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Aktuell

UNESCO International Arts Education Week

As you may be aware, the 36th session of UNESCO's General Conference proclaimed the fourth week of May as International Arts Education Week (Resolution 36/C55) and encouraged all Member States, civil society, professional organizations and communities to organize relevant activities on that occasion at the national, regional and international levels. The main objective of this International Week is to increase the global awareness on the importance of arts education and reinforcing cooperation with principal stakeholders in this area.


This year's International Arts Education Week will take place from 21 to 27 May 2012. Its first edition will be celebrated at UNESCO Headquarters on 23 May 2012 with various activities co-organized by UNESCO and the Government of the Republic of Korea. On that day, arts education specialists, artists, educators, researchers and NGO actors will take part in a symposium focusing on two major themes – the "Implementation of the Seoul Agenda" and "Cultural Diversity in and through Arts Education" – followed by a celebratory ceremony with the Permanent Delegations of UNESCO and prestigious figures in arts education. More detailed information on the day's event will be available on UNESCO's Arts Education website at: http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/creativity/arts-education/.


In order to ensure the success and global visibility of International Arts Education Week, all UNESCO communities, partners and networks, as well as culture and education professionals, youth organizations and intergovernmental organizations are invited to take part in the promotion of the Week. We therefore encourage you to contribute to this first celebration by highlighting work accomplished, informing local communities, and organizing regionally or locally based activities for the duration of the Week.


We would also appreciate receiving information on planned activities and/or other communication materials that could be distributed during the event at UNESCO Headquarters. All received information will be duly promoted on our website. Please contact Ms Sonia Nicolas (so.nicolas(at)unesco(dot)org; +33 1 45 68 42 21) and Ms Lolita Dias (l.dias(at)unesco(dot)org) in this regard.


We thank you very much for your kind cooperation and interest and hope we may count on your contribution towards making the first edition of International Arts Education Week a success!


UNESCO-Weltwasserbericht 2012 warnt vor Wasserkrise

Weltwasserbericht 2012
Weltwasserbericht 2012

Die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und die ungleiche Verteilung von Wasser können sich zu einer ernsthaften Krise ausweiten. Das geht aus dem vierten UNESCO-Weltwasserbericht hervor, der heute auf dem Weltwasserforum in Marseille vorgestellt wird. Bevölkerungswachstum und neue Konsummuster lassen den Wasserverbrauch ansteigen. Gleichzeitig verschärfen Klimawandel, Verschmutzung und Übernutzung den Mangel an sauberem Trinkwasser in vielen Regionen. Zudem konkurrieren Landwirtschaft, Industrie und Energieversorger stärker um die Ressource Wasser. Der Bericht fordert angesichts dieser Situation dringend eine bessere internationale Zusammenarbeit.


Fast 900 Millionen Menschen haben heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,6 Milliarden Menschen können keine sanitären Anlagen nutzen. Dieses Problem könnte sich laut Weltwasserbericht in Entwicklungsländern verschärfen, weil mehr Menschen vom Land in die Stadt ziehen. Die Autoren rechnen mit erheblichen Auswirkungen auf die Ökosysteme. Bereits heute landen weltweit mehr als 80 Prozent des Abwassers unbehandelt in Flüssen, Seen und im Meer. Verunreinigtes Trinkwasser ist weltweit die Hauptursache für Cholera und Durchfallerkrankungen. Jedes Jahr sterben etwa 3,5 Millionen Menschen an den Folgen schlechter Wasserversorgung.


Wächst die Weltbevölkerung wie derzeit prognostiziert, wird bis 2050 etwa 70 Prozent mehr Nahrung benötigt. Damit wird sich auch der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft um 20 Prozent erhöhen. Der Grossteil des Zuwachses wird auf Regionen entfallen, die bereits heute an Wassermangel leiden. Die Autoren warnen, dass diese Zahlen sogar noch höher sein könnten, wenn nicht effizienter produziert wird. Vor allem die Herstellung von tierischen Lebensmitteln ist wasserintensiv. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt. Weltweit werden 70 Prozent des Süsswassers für die Herstellung von Nahrung verbraucht.


Der Bericht fordert, Wassermanagement stärker in die internationale Politik zu integrieren. In vielen Ländern hat das Thema derzeit eine zu geringe Priorität. Zugleich ist die Entwicklungshilfe für den Wassersektor zurückgegangen. Zwar haben 89 Prozent der Weltbevölkerung heute Zugang zu sauberem Trinkwasser. Damit ist eines der Millenniumsziele der Vereinten Nationen vor 2015 erreicht. Doch in Afrika und Nahost ist das Problem weiter akut. Bei den sanitären Anlagen wird das Millenniumsziel bis 2015 nicht erreicht. Nur 63 Prozent der Weltbevölkerung benutzen derzeit saubere Toiletten. Im Jahr 2015 werden es voraussichtlich 67 Prozent sein. Das Ziel liegt jedoch bei 75 Prozent.


Seit 2003 erscheint alle drei Jahre der Weltwasserbericht. Er wird vom globalen Wasser-Bewertungsprogramm (WWAP) erstellt, für das die UNESCO federführend ist und in dem 19 andere UN-Organisationen mitarbeiten. Das Thema des vierten Weltwasserberichts lautet: "Wasserbewirtschaftung – Unsicherheiten und Risiken". Schwerpunkte sind Landwirtschaft, Wasserversorgung, Energieerzeugung, Gesundheit und Wasserressourcen. In drei Bänden auf 1.000 Seiten beschreibt der Weltbericht die globale Situation und schlägt dringend nötige Massnahmen vor.


Downloads

Facts and Figures

Band 1: "Managing Water under Uncertainty and Risk"
Band 2: "Knowledge Base"
Band 3: "Facing the Challenges"


Dritte Ausgabe: "Wasser in einer Welt im Umbruch" (2009)
Zweite Ausgabe: "Wasser, eine geteilte Verantwortung" (2006)
Erste Ausgabe: "Wasser für Menschen, Wasser für Leben" (2003)


Helva die Zwergenkönigin

  • Helva die Zwergenkönigin
  • Die Mütter von 'Helva die Zwergenkönigin' (v.l.): Vreni Bürki, Heidy Corpataux und Linda Zwahlen Riesen.

Zwergensagen eignen sich besonders, Kinder für die Natur zu sensibilisieren: Sorge tragen, mit allen Sinnen wahrnehmen, Umsicht üben, sich bewegen, zuhören und entdecken. Die Kunde dieser Geschichte gleicht den heutigen Mahnrufen zur Nachhaltigkeit: Es soll etwas bewahrt werden zum Wohl der zukünftigen Generationen.


In der Schweiz gibt es eine Vielzahl von Zwergensagen. Eine der schönsten Geschichten beginnt im Schwarzenburgerland, zieht sich weiter zum Cheesereloch im Naturpark Gantrisch bis hin zum Gebiet von Eiger, Mönch und Jungfrau. Es ist die Sage vom Hirt am Helisee. Das Projektteam "Sagenhaftes" – Vreni Bürki aus Sangernboden, Heidy Corpataux aus Schwarzenburg und Linda Zwahlen Riesen aus Rüschegg – bereitete die Geschichte unter dem Titel "Helva die Zwergenkönigin" auf.


Ergänzend zum in Deutsch und Englisch erhältlichen Bilderbuch wird die Geschichte als Hörbuch in verschiedenen Mundart-Dialekten erzählt. Die Zwergenkönigin Helva führt darin den Senn Erni in das Reich der Elfen und Zwerge. Auf dem Weg zu ihrem Palast Jungfrau, der aus ewigem Eis geformt ist, lernt Erni viele Zwerge kennen. "Da diese Sage einen grossen geografischen Umriss hat, kam die Idee mit verschiedenen Dialekten zu arbeiten", erzählt Linda Zwahlen Riesen. "So gaben viele bekannte Persönlichkeiten den Zwergen eine Stimme. Darunter die Sängerin Sina, der Kult-Fussball-Trainer Hanspeter Latour, der Extrembergsteiger Ueli Steck, die ehemalige Snowboarderin und Olympia-Siegerin Tanja Frieden, der Sänger Marc "Cuco" Dietrich, Pascal Dussex von "Les trois Suisse", der Liedermacher Dänu Brüggemann sowie Markus Maria Enggist vom Theater Gurten. Und natürlich sind auch Kinder der Region Gantrisch mit von der Partie."


Das Projekt steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission und wird ideell unterstützt vom UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau Aletsch sowie vom Naturpark Gantrisch.


Bestellungen für das Bilderbuch und das Hörspiel werden unter sagenhaftes(at)bluewin(dot)ch oder Sagenhaftes, Fuhren, 3154 Rüschegg entgegengenommen.