2005: Jahr der Physik

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Die UNO hat am 10. Juni 2004 das Jahr 2005 zum Internationalen Jahr der Physik erklärt.
Anlass ist der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie, die Albert Einstein 1905 begründete. Im selben Jahr verfasste Einstein bahnbrechende Arbeiten zur Quantentheorie und zur "Brown'schen Molekularbewegung".
Über vierzig Physik-Gesellschaften aus aller Welt haben das Weltjahr der Physik 2005 vorgeschlagen, um das öffentliche Bewusstsein für die Physik und ihre Bedeutung für unser tägliches Leben zu stärken.
Die UNESCO wurde beauftragt, mit physikalischen Gesellschaften und anderen Gruppen überall auf der Welt, so auch in den Entwicklungsländern, Aktivitäten zur Begehung des Internationalen Jahres der Physik zu organisieren.
9. Juli 2005: Besuch des Generaldirektors der UNESCO in Bern
9. Juli 2005: Besuch des Generaldirektors der UNESCO in Bern
Die Schweizererische UNESCO-Kommission hatte das Vergnügen, Herr Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO, anlässlich seiner Teilnahme an dem vom Forum Einstein 2005 Bern organisierten Internationalen Tag des Internationalen Jahres der Physik 2005 zu empfangen.
Frau Francesca Gemnetti, Präsidentin der Kommission, hat Generaldirektor Matsuura zu einem Arbeitsmittagessen eingeladen. Daran nahmen ebenfalls teil: Frau Krista Pikkat, vom Kabinett des Generaldirektors, Herr Botschafter Ernst Iten, Ständiger Vertreter der Schweiz bei der UNESCO, Herr Remo Gautschi, stellvertretender Direktor der DEZA, Herr Jean-François Paroz, Stv. Leiter der Politischen Abteilung III des EDA, Frau Madeleine Viviani, Generalsekretärin der Schweizerischen UNESCO-Kommission, sowie Herr Nicolas Mathieu, Chef Koordination Schweiz - UNESCO.
Generaldirektor Matsuura wurde von Bundespräsident Samuel Schmid für eine kurze bilaterale Besprechung empfangen. Er hat der Schweiz für die Beständigkeit ihres Engagement zugunsten der UNESCO gedankt, insbesondere für ihren Beitrag bei der Vorbereitung der Konvention zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt sowie für die Finanzierung eines Netzes von Gemeinschafts-Multimedia-Zentren in Afrika.
Koïchiro Matsuura hat dann den über 500 im Kultur-Casino Bern versammelten Personen die Botschaft der UNESCO zur Hundertjahrfeier des Anno Mirabilis (*) 1905 überbracht.
(*) In diesem Jahr hat Albert Einstein drei revolutionäre Artikel veröffentlicht, die für die Wissenschaft ein neues Zeitalter eröffneten. Als Geburtsstätte von Albert Einsteins Relativitätstheorie gilt die Schweizer Hauptstadt Bern. Entsprechend gedenkt die Stadt diesem Ereignis 2005 mit einem grossen Kulturereignis und nennt das Jahr "annus mirabilis".
Generaldirektor Matsuura die Bedeutung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit hervorgehoben, die so wichtig ist für die Entwicklungs- und Friedensaussichten alle Völker der Welt.
Er hat schliesslich im Historischen Museum Bern die grosse Ausstellung "Einstein" besucht, unter der Führung von dessen Direktor Peter Jetzler.
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