Publikationen
Flyer.Welterbe.-.Immaterielles.Kulturerbe
Ähnlichkeiten und Unterschiede
Immaterielles Kulturerbe – lebendige Traditionen in der Schweiz
Info-Blatt - September 2010
Über Bedeutung und Aspekte von gestalterischem Handeln und Tun in der Kunst in Bildung und Gesellschaft. Von Elisabeth Volkart-Annen, Mitglied der Schweizerischen UNESCO-Kommission und Co-Präsidentin des Vereins pro manu.
Lebendige Traditionen – Das Inventar des immateriellen Kulturerbes in der Schweiz ist lanciert!

- The Carnival of Barranquilla, a Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity. Member State: Colombia. Bildquelle: Michel Ravassard © UNESCO
http://www.lebendige-traditionen.ch
Das immaterielle Kulturerbe ist ein lebendiges Erbe. Die Trägerinnen und Träger der Traditionen erhalten es und geben es weiter.
Die UNESCO-Konvention zur Bewahrung des IKE wird in der Schweiz mit einer ersten Massnahme konkretisiert: der Lancierung des Inventars. Es soll einerseits die Bewahrung dieses Erbes sichern, anderseits das Wissen über und um dieses Erbe fördern und verbreiten.
Das Inventar wird unter der Leitung des BAK erstellt, in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und mit Beteiligung von Personen, Vereinen und Institutionen, welche auf lebendige Traditionen hinweisen möchten. Das Inventar entsteht also aus dem gemeinsamen Engagement und Zusammenspiel aller Betroffenen.
http://www.lebendige-traditionen.ch bietet ausführliche Informationen und nützliche Links zum Thema.
Medienmitteilung: Immaterielles Kulturerbe der Schweiz: Die Liste der lebendigen Traditionen liegt vor
Medienmitteilung: Immaterielles Kulturerbe Schweiz: Vorschläge für die Liste der lebendigen Traditionen liegen vor
Medienmitteilung: Die Schweiz erfasst ihre lebendigen Traditionen
Das Inventar auf nationaler Ebene
Alle Vertragsstaaten der UNESCO-Konvention zur Bewahrung des IKE verpflichten sich, ein nationales Inventar zu erstellen. Diesbezüglich sagt Art. 12 der Konvention: "Zur Sicherstellung der Identifizierung im Hinblick auf die Bewahrung erstellt jeder Vertragsstaat in einer seiner Situation angemessenen Form eine oder mehrere Inventarlisten des in seinem Hoheitsgebiet befindlichen immateriellen Kulturerbes. Diese Listen werden regelmässig auf den neuesten Stand gebracht".
In der Schweiz wird das Inventar vom BAK erstellt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und der Schweizerischen UNESCO-Kommission.
Das oberste Ziel des Inventars ist, das in der Schweiz vorhandene immaterielle Kulturerbe zu identifizieren. Ebenso wichtig ist aber auch, alle daran beteiligten Akteure zu vernetzen und dadurch Austausch und Zusammenarbeit zu fördern, damit die lebendigen Traditionen von einem breiten Publikum anerkennt und gewürdigt werden.
Das Inventar auf internationaler Ebene
Um die Visibilität und Bewahrung des IKE zu sichern, wie es die Art. 16, 17 und 18 der Konvention vorsehen, erstellt die UNESCO
- Die repräsentative Liste des IKE
- Die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen IKE
- Ein Verzeichnis der Best-Practices
mehr (Französisch)
mehr (Englisch)
Im Frühling 2010 hat die Schweizerische UNESCO Kommission eine internationale Konsultation über die Implementierung der Konvention von 2003 auf nationaler Ebene durchgeführt. Im Fokus standen die nationalen Inventare und ein Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Resultate finden sie hier auf Französisch, hier auf Englisch.

Deutsch