Regionaler UNESCO-Dialog: Neue Formen der Zusammenarbeit und Vereinbarungen im Bereich der Rückgabe und Restitution von Kulturgütern, 16.–17. September 2026

© Museum Rietberg/Rainer Wolfsberger
Fragen im Zusammenhang mit der Rückgabe und Restitution von Kulturgütern gewinnen in den internationalen Diskussionen zunehmend an Bedeutung. Über die traditionellen Verfahren und Vereinbarungen hinaus entwickeln sich neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Staaten, Kulturinstitutionen, betroffenen Gemeinschaften und weiteren Akteuren. Sie sollen den Dialog erleichtern, den unterschiedlichen Interessen besser Rechnung tragen und nachhaltige, an den jeweiligen Kontext angepasste Lösungen fördern.
Vor diesem Hintergrund organisieren das Bundesamt für Kultur und die Schweizerische UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit der UNESCO am 16. und 17. September 2026 in Genf den regionalen UNESCO-Dialog «Neue Formen der Zusammenarbeit und Vereinbarungen im Bereich der Rückgabe und Restitution von Kulturgütern». Die Veranstaltung findet im Internationalen Konferenzzentrum Genf (CICG) statt.
Die Veranstaltung richtet sich an die UNESCO-Mitgliedstaaten der Regionalgruppen I und II (West- und Osteuropa) und bietet eine Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen, bewährte Praktiken und innovative Kooperationsmodelle. Sie bringt ein breites Spektrum von Akteuren zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und die Bedürfnisse und Herausforderungen zu erörtern, mit denen Staaten und ihre Institutionen bei Rückgabe- und Restitutionsverfahren konfrontiert sind.
Die Veranstaltung kann online verfolgt werden; hierfür ist eine vorherige Anmeldung über Zoom erforderlich.
