27. Oktober 2022 – Welttag des audiovisuellen Erbes

Memoriav ruft Archive, Museen und Bibliotheken dazu auf, sich am Welttag des audiovisuellen Erbes zu beteiligen. Viele Schweizer Institutionen sind dieses Jahr dem Aufruf von Memoriav gefolgt und präsentieren rund um den 27. Oktober und unter dem Motto Weisch no ? Tu t’souviens? Ti ricordi? Sas anc? Veranstaltungen, Ausstellungen und Webauftritte mit einmaligen audiovisuellen Dokumenten.

Unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

Das ganze Programm zum audiovisuellen Welttag 2022 in der Schweiz finden Sie unter

www.memoriav.ch/de/world-day

 

Kunst schafft Verständigung. Hans Ernis Tafeln für die UNESCO-Ausstellung, Zürich 1949

Das Hans Erni Museum zeigt 13 grossformatige Bildtafeln, die Hans Erni für die Ausstellung der UNESCO 1949 in Zürich geschaffen hat, seit Jahrzehnten erstmals wieder. Von 09.06.2022 bis 09.06.2024.

 

Werbung für eine neue internationale Institution

Wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde im November 1945 in London die UNESCO als Unterorganisation der UNO gegründet. Ihre Ziele sind dem vollen Namen «United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization» zu entnehmen, von dem «UNESCO» eine auf die Anfangsbuchstaben reduzierte Kurzform darstellt: Die Organisation widmet sich bis heute der Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie dem gegenseitigen Austausch unter Vertreterinnen und Vertretern dieser Fachbereiche, aber auch Laien verschiedener Länder. Noch unter dem Eindruck des verheerenden Krieges war es ein übergeordnetes Ziel der UNESCO, durch die Förderung der internationalen Kommunikation zukünftige kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern.

1949 trat auch die Schweiz dieser Organisation bei, was sogleich Ende August des Jahres durch eine Ausstellung im Zürcher Kongresshaus gefeiert wurde. Die Ausstellung war darüber hinaus auch dazu gedacht, die Schweizer Bevölkerung über die Ziele und Möglichkeiten dieser Organisation zu informieren und zur Mitarbeit zu animieren, weshalb sie an die gleichzeitig stattfindende, populäre Radio-Ausstellung angeschlossen war.

 

Ernis Beitrag

Hauptstück der von dem Zürcher Künstler und Gestalter Gottfried Honegger (1917-2016) konzipierten und gestalteten Ausstellung waren 13 Bildtafeln des Luzerner Künstlers Hans Erni, der wenige Jahre zuvor mit dem monumentalen Wandbild «Die Schweiz, das Ferienland der Völker» am Tourismuspavillon der Zürcher Landesausstellung 1939 zu nationaler Berühmtheit gelangt war.

Die Tafeln zeigen in Ernis virtuosem Zeichenstil Motive, die sich lose mit den Tätigkeitsfeldern der UNESCO identifizieren lassen: Ein lesendes Paar mag man als Hinweis auf Bildung verstehen, ein Kopf neben Organformen kann Wissenschaft bedeuten, während die – auch auf der vorliegenden Tafel vorkommende – Vielzahl von Gesichtern für die friedensstiftende Kommunikation stehen mag. Die Tafeln sind somit ein frühes Beispiel für Hans Ernis lebenslanges Bestreben, mit seinen Werken komplexe Sachverhalte in einer visuell ansprechenden Form zu präsentieren.

Die Tafeln wurden sehr kontrovers aufgenommen: Während einige Kommentare in der Presse ihre Frische und Modernität lobten, lehnte vor allem die konservative Presse die Tafeln strikt ab, wobei Ernis Ruf als «extrem linker» Künstler in der Schweiz des beginnenden Kalten Krieges eine Rolle gespielt haben mag.

Neben Ernis Bildtafeln bildeten Büsten von Geistesgrössen wie Albrecht von Haller, Gottfried Keller, Carl Ferdinand Ramuz, Heinrich Pestalozzi und Heinrich Wölfflin innerhalb der UNESCO-Ausstellung ein kleines Pantheon der Schweizer Kulturgeschichte von der Aufklärung im ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Moderne

Nach der Ausstellung verschwanden die Tafeln und führten für Jahrzehnte ein Schattendasein in einem öffentlichen Depot. Jüngst nun wurden sie im Auftrag der

Bundeskunstsammlung restauriert und als Dauerleihgabe der Hans Erni-Stiftung übergeben, in deren Museum sie ab 09.06.2022 erstmals seit Jahrzehnten nun wieder öffentlich zu sehen sind.

Unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

Der Katalog zur Ausstellung wird hier erhältlich sein.

  • Hans Erni (1949-2015) Tafel für die UNESCO-Ausstellung, Zürich 1949 Tempera auf Pavatex, je 100 x 200 cm Hans Erni-Stiftung, Luzern, Dauerleihgabe der Kunstsammlungen des Bundes, Bundesamt für Kultur, Bern © Nachlass Hans Erni, Luzern; © Foto: Andreas Franz, Meilen

UNESCO Mid Level Professional Programme MLPP

 

The United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) is piloting a Mid Level Professional Programme (MLPP) which focuses on identifying and attracting qualified candidates from non- and under-represented countries to positions at P-3/P-4 level. While recruitment will be open to applicants from all Member States, priority consideration, at equal competence, will be given to candidates from non- and under-represented countries and to internal candidates. Switzerland is currently under-represented at UNESCO and qualified candidates are therefore encouraged to apply.

Currently the following MLPP positions are under recruitment:

 

After a thorough assessment of the applications and a pre-selection based on video interviews and/or written tests, short-listed candidates will be interviewed for the final stage of the selection, with a view to appointment by September/October 2022. Candidates not appointed will be reviewed for inclusion in the Talent Pools.

If you are Swiss, meet the job requirements and wish to apply for one of the above positions, please feel free to send your completed application form to kandidaturen@eda.admin.ch by 29th May 2022. Highly qualified candidates may be recommended to UNESCO by FDFA.

For more detailed information on the MLPP, please visit their website.

 

Eduki-Wettbewerb 2021/2022

 

 

Der nationale Eduki-Wettbewerb «Mein Motto heisst Nachhaltigkeit! Global denken, lokal handeln» hat über 1’000 Schüler*innen zwischen 4 und 19 Jahren aus 12 verschiedenen Kantonen der Schweiz mobilisiert, die während des Schuljahres 2021/2022 über eine nachhaltigere Welt nachgedacht haben und knapp 120 Projekte und Kunstwerke zum Wettbewerbsthema eingereicht haben.

Der Eduki-Wettbewerb wird von der UNO Genf, dem EDA, der Schweizerischen UNESCO-Kommission, dem DIP Genf und der Fondation pour Genève unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Tatiana Valovaya, Generaldirektorin der UNO Genf.

Pressemitteilung

Pressedossier

 

Literaturfrühling im Entlebuch

«Nature Writing» in der UNESCO Biosphäre Entlebuch: Die Beziehung von Mensch und Natur – gespiegelt in literarischen Texten aus der Innerschweiz, dem Engadin und aus Deutschland.

 

Das Verhältnis des Menschen zur Natur – und zu seiner persönlichen Biosphäre – ist seit jeher ein zentrales Thema der Literatur. Aktuelle Umweltveränderungen wie Biodiversitätsverlust oder Klimawandel haben zu neuen literarischen Bewegungen – dem sogenannten (New) Nature Writing oder Ecocriticism – geführt. Essays, Romane oder Gedichte eröffnen vielfältige Perspektiven auf die untrennbaren Verflechtungen alles Lebendigen untereinander sowie mit der unbelebten Natur.

«Literaturfrühling im Entlebuch» will diese literarischen Bewegungen, die in der Schweiz noch wenig bekannt sind, thematisieren und präsentieren.

Besuchen Sie gleichzeitig auch im Entlebucherhaus: «We love Äntlibuech» ein Ausstellungsprojekt zur Lebensqualität im Entlebuch, basierend auf dem Forschungsprojekt „Nachhaltige Lebensqualität in Pärken von nationaler Bedeutung“ der Universität Bern.

 

Ort: Entlebucherhaus, Schüpfheim; www.entlebucherhaus.ch

Wann: Samstag, 5. März 2022, 11-18 Uhr.

Mehr Informationen finden sich hier: www.biosphaere.ch/literaturfruehling

 

Unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

 

 

 

 

Mein Motto heisst Nachhaltigkeit! Infos und Anmeldung zum Eduki-Wettbewerb 2021/2022

 

Machen Sie mit am Eduki-Wettbewerb zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Eine bereichernde Erfahrung für Schülerinnen und Schüler von 4 bis 19 Jahren in der ganzen Schweiz.

Für seine 8. Ausgabe lädt der Eduki-Wettbewerb Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen dazu ein, sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) Nr. 11, 12 und 13 vertraut zu machen und über Themen wie nachhaltige Städte, Konsum und Produktion, oder auch Sensibilisierung für die Problematik des Klimawandels nachzudenken.

Thema: «MEIN MOTTO HEISST NACHHALTIGKEIT!» Global denken, lokal handeln. Sehen Sie sich das Video an. 

Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis dem 20. Dezember 2021 möglich.

Eduki Wettbewerb

Welttag des audiovisuellen Erbes 2021

Seit fast 15 Jahren ruft Memoriav unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission Archive, Museen und Bibliotheken dazu auf, sich am Welttag des audiovisuellen Erbes zu beteiligen. Viele Schweizer Institutionen sind dieses Jahr dem Aufruf von Memoriav gefolgt und präsentieren rund um den 27. Oktober und unter dem Motto «Weisch no ? Tu t’souviens? Ti ricordi? Sas anc?» Veranstaltungen, Ausstellungen und Webauftritte mit einmaligen audiovisuellen Dokumenten.

Das ganze Programm zum audiovisuellen Welttag 2021 in der Schweiz finden Sie unter: www.memoriav.ch/de/world-day

 

  • Hashtag: #WDAVH2021
  • Das weltweite Programm zum Welttag der Bilder und Töne finden Sie hier: https://www.ccaaa.org/WDAVH2021

 

Concours Jeunes Reporters pour l’Environnement : une première édition en Suisse

Jeunes Reporters pour l’Environnement est un programme international d’éducation au développement durable. Développé dans plus de 42 pays, il donne aux jeunes de 11 à 25 ans la possibilité de s’emparer d’une thématique locale de développement durable en réalisant une enquête journalistique tournée vers le journalisme de solutions.

Le programme Jeunes Reporters pour l’Environnement permet de sensibiliser les jeunes au développement durable par le biais d’un concours annuel, aux échelles nationale et internationale. En Suisse, la première édition a été lancée lors de la rentrée scolaire 2020-2021. La Commission suisse pour l’UNESCO a été invitée à faire partie du jury de cette édition pilote et y a été représentée par M. Christian Bernasconi.

Dans le cadre de cette année pilote, le programme a séduit six écoles privées dans les cantons de Genève, Vaud et du Valais. Des élèves de 12 à 18 ans ont participé au travers de deux catégories de reportages journalistiques : l’article de presse et la photographie. Ce sont au total 75 articles de presse – écrits individuellement ou par groupes de 2 ou 3 élèves – qui ont été soumis au concours national. Après délibération, un.e lauréat.e a été sélectionné.e par catégorie d’âge (12-14 ans et 15-18 ans),  « Le discours sans éclat ni transparence des grandes marques horlogères» du collège St-Louis à Corsier et « Éteindre la lumière la nuit » de l’Ecole Internationale du campus de la Châtaigneraie. Ces deux lauréat.e.s représenteront la Suisse lors du concours international.

Découvrez le journal réunissant les meilleures réalisations du projet pilote.

 

L’association J’aime ma Planète, active dans l’éducation au développement durable

Créée en 2006, J’aime ma Planète est une association à but non lucratif, reconnue d’utilité publique, engagée dans l’éducation au développement durable, la protection de l’environnement et la transition vers des modes de vie durables. Depuis 2015, J’aime ma Planète représente en Suisse la Foundation for Environmental Education (FEE). Présente dans 77 pays, cette dernière est la plus grande organisation d’éducation à l’environnement au monde et supervise, entre autres programmes éducatifs, Young Reporters for the Environment, créé en 1992 et reconnu par l’UNESCO et le Programme des Nations Unies pour l’Environnement (PNUE).

Après le succès de cette première édition, Jeunes Reporters pour l’Environnement sera plus largement diffusé en Suisse dès la rentrée scolaire 2021.

Pour plus d’information sur le programme JRE :

Flyer

Site internet

 

Eduki-Wettbewerb 2021/2022: SAVE THE DATE

 

Machen Sie mit am Eduki-Wettbewerb zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Eine bereichernde Erfahrung für Schülerinnen und Schüler von 4 bis 19 Jahren in der ganzen Schweiz.

Für seine 8. Ausgabe lädt der Eduki-Wettbewerb Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen dazu ein, sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) Nr. 11, 12 und 13 vertraut zu machen und über Themen wie nachhaltige Städte, Konsum und Produktion, oder auch Sensibilisierung für die Problematik des Klimawandels nachzudenken.

Thema: «MEIN MOTTO HEISST NACHHALTIGKEIT!» Global denken, lokal handeln. Sehen Sie sich das Video an. 

SAVE THE DATE! Anmeldungen zum Wettbewerb sind ab dem 1. September 2021 möglich, pünktlich zu Beginn des nächsten Schuljahres.

Eduki Wettbewerb