Eine Kurzfilmserie der Schweizerischen UNESCO-Kommission

Was ist der aussergewöhnliche, universelle Wert der Welterbestätten in der Schweiz? 34 informative Kurzfilme geben Antwort auf genau diese Frage. Sie zeigen Menschen, die in einer besonderen und lebendigen Beziehung zu den Welterbestätten stehen und rücken Gegenstände in den Vordergrund, die auf überraschende Weise über Geschichte dieser Orte erzählen.

Die Filmserie ist eine Produktion von Mira Film im Auftrag der Schweizerischen UNESCO-Kommission und wird begleitet durch 11 weitere Kurzfilme von Studierenden der Hochschule für Kunst und Design Genf (HEAD). Die Studierenden, völlig frei in Herangehensweise und künstlerischer Handschrift, vermitteln eine andere, unkonventionelle Sicht auf das Welterbe. Schauen Sie sich die Kurzfilme auf YouTube oder auf Vimeo an.

Workshop zum Thema “Global Citizenship Education im non-formalen und informellen Bildungsbereich”

Die Schweizerische UNESCO-Kommission hat Global Citizenship Education (GCE) zu einem ihrer Schwerpunktthemen gewählt. Dies basierend auf der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, welche Ende 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde und im Unterziel 4.7 explizit die Förderung von GCE benennt. Weitere Grundlagen zu diesem Thema finden Sie hier.

Wir freuen uns, Sie zu einem Workshop einzuladen, an welchem wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren möchten, wie Global Citizenship Education in der non-formalen und informellen Bildung gestärkt werden kann. Der Workshop findet statt am 18. Mai 2018, von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Heiteren Fahne, Bern.

Wir bitten Sie, pro Organisation nur eine Person zu delegieren. Arbeitssprachen sind Französisch und Deutsch, es wird keine Übersetzung geleistet. Besten Dank für Ihre Anmeldung bis spätestens am 02.05.2018 via Mail an Corinne Wild (corinne.wild@eda.admin.ch)

Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

 

Veröffentlichung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2017/2018

Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2017/2018 evaluiert die Bedeutung von Verantwortung und Rechenschaftslegung (accountability) in den Bildungssystemen der Welt im Hinblick auf das Erreichen der Bildungsagenda 2030 (SDG 4).

Der Bericht zeigt auf, dass weltweit 264 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren keinen Zugang zu Bildung haben. Ferner gibt es hinsichtlich der Chancengerechtigkeit Verbesserungspotential. Denn global schlossen im Vergleich zu 100 Jugendlichen im reichsten Fünftel der Bevölkerung gerade mal 61 Jugendliche im ärmsten Fünftel der Bevölkerung die untere Sekundarstufe ab.

Da die Ziele der globalen Bildungsagenda 2030 nur mithilfe des Einsatzes verschiedener Akteure erreicht werden können, diskutiert der Weltbildungsbericht, welche Beiträge Regierungen, Schulen, Lehrkräfte, Eltern und internationale Organisationen leisten müssen, damit alle Menschen Zugang zu hochwertiger und chancengerechter Bildung erhalten.

Den kompletten UNESCO-Weltbildungsbericht (in Französisch oder Englisch) 2017/2018 finden Sie hier.

Die deutsche Kurzfassung des Weltbildungsberichts 2017/2018 finden Sie weiter unten.

UNESCO Weltbildungsbericht 2017-2018 Kurzfassung

Save the date: Preisverleihung Wettbewerb Eduki 2018

Die Preisverleihung des Eduki-Wettbewerbes findet am 20. April 2018 im Palais des Nations in Genf statt. Es bietet sich die Gelegenheit Partner zu treffen, welche sich für Bildung und die nachhaltigen Entwicklungziele (SDG’s) engagieren, als auch die Arbeit der Studenten bei der Eröffnung ihrer Ausstellung kennenzulernen und ferner an der Preisverleihung teilzunehmen.

Programm

13h00: Salle des Pas Perdus

Treffen mit den Partnern im Bildungsbereich

Empfang (Kaffee und mignardises)

Rede und Besuch der Ausstellung der Werke der Schüler

14h00-16h00: Salle des Assemblées

Preisverleihung

Weitere Infos hierzu finden Sie hier.

 

Veröffentlichung des UNESCO-Weltbericht “Kulturpolitik neu│gestalten”

Der UNESCO-Weltbericht “Kulturpolitik neu│gestalten” misst die Fortschritte bei der Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, welches 2005 verabschiedet wurde. Es handelt sich um den zweiten Bericht nach 2015, welcher zu dieser Thematik veröffentlicht wurde.

Der Bericht wird von zehn unabhängigen Experten gemeinsam mit dem Sekretariat der besagten Konvention verfasst. Insbesondere verfolgen die Autoren die Fortschritte in Bezug auf die folgenden vier Hauptziele des Übereinkommens:

  • Nachhaltige Systeme der Governance im Kulturbereich unterstützen
  • Einen ausgewogenen Austausch an kulturellen Gütern und Dienstleistungen erreichen und die Mobilität von Kunst-und Kulturschaffenden steigern
  • Kultur in Rahmenpläne für nachhaltige Entwicklung integrieren
  • Menschenrechte und Grundfreiheiten fördern
Der Bericht enthält eine Reihe politischer Empfehlungen und liefert neue Erkenntnisse, um die Entwicklung der Kulturpolitik zu unterstützen und Kreativität für Entwicklung zu fördern.

Den Link zur vollständigen Version des Berichts (nur auf Französisch und Englisch) hier.

Die Schweiz hat sich mit der Ratifizierung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet, alle vier Jahre einen Bericht zur Lage der kulturellen Vielfalt in der Schweiz zu erstellen. Den letzten Vierjahresperiodenbericht zur Lage der kulturellen Vielfalt in der Schweiz finden Sie hier.

Eine deutsche Kurzfassung des UNESCO-Weltberichtes finden Sie beim untenstehenden Link.

2005er Konvention Weltbericht 2018_Zusammenfassung_web

Filmfestival “SDGs in Action” – Aufruf zur Einreichung von Projekten

Um das Bewusstsein für die SDGs und die Agenda 2030 zu schärfen und die Aktionen vor Ort zu mobilisieren und auszuweiten, organisiert das Sekretariat der Vereinten Nationen über die Abteilung für nachhaltige Entwicklung des UN Department of Economic and Social Affairs (DSD/DESA) ein “SDGs in Action”-Filmfestival, welches vom 9. bis 18. Juli 2018 am Hauptsitz in New York stattfinden wird.

Das Festival lädt Teilnehmer aus der ganzen Welt ein, einen Kurzfilm einzureichen, der die Geschichte einer Person, einer Gruppe oder eines Projekts zeigt, das sich auf die Umsetzung der SDGs konzentriert, sowohl in Bezug auf die SDGs, die 2018 überprüft werden, als auch in Bezug auf die anderen SDGs. Der Kurzfilm sollte 5 bis 8 Minuten lang sein.

Der Preis für die Finalisten und Gewinner des Festivals bietet die Möglichkeit, ihre Filme im Rahmen der Sonderveranstaltung der HLPF (Hochrangiges Politisches Forum für Nachhaltige Entwicklung), der zentralen UN-Plattform für Follow-up und Review der Umsetzung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung, als auch während der HLPF-Sitzung im Juli 2018 der Welt zu präsentieren.

Abgabetermin für die Einreichung: 15. April 2018

Weitere Informationen zum Wettbewerb und seinen Zulassungsbedingungen finden Sie hier.

10-jähriges Jubiläum der Welterbestätten Sardona und der Rhätischen Bahn

2018 feiern zwei Welterbestätten in der Schweiz ihren ersten runden Geburtstag. Die Aufnahme in die Welterbeliste der Stätten «Schweizer Tektonikarena Sardona» und «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» jährt sich zum 10. Mal. Die Verantwortlichen der Stätten nehmen das Jubiläum zum Anlass, verschiedene Veranstaltungen zum Welterbe zu organisieren.

Die Veranstaltungsreihe «TEK TO NIK – 10 Jahre Welterbe Sardona» richtet sich an Interessierte im Bereich Kunst, Kultur, Sport und Geologie, aber auch für Schulklassen werden Projekte angeboten. Ferner werden drei gewaltige Steine aus dem Welterbe Sardona als Botschafter quer durch die Schweiz reisen mit dem Ziel, die Bevölkerung und Institutionen für dieses Welterbe zu sensibilisieren.

Das Bahnmuseum Albula hat in Zusammenarbeit mit dem Verein Welterbe RhB und der Rhätischen Bahn eine Wechselausstellung zum Thema «Erbe verpflichtet. UNESCO-Welterbe und die Schweiz» eröffnet. Ein besonderer Fokus wird darin auf die Stätte der Rhätischen Bahn und die übrigen 11 Welterbestätten in der Schweiz gerichtet. Zudem werden übers Jahr 50 Welterbestätten aus allen Kontinenten vorgestellt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen zum Welterbe Sardona finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen zum Welterbe Rhätische Bahn finden Sie hier und hier.

Conference “Sustainable Development Goals: The Contribution of Science”

The Swiss Academy for Arts and Science in cooperation with the Swiss Commission for UNESCO organize the conference “Sustainable Development Goals: The Contribution of Science” on the 22nd of January 2018 in Bern.

With the «Agenda 2030» the international community determined 17 goals on global sustainable economic, social and environmental development. Adopted as the Sustainable Development Goals (SDGs) in September 2015, all states committed themselves to achieve these goals until 2030. To attain the Agenda 2030 goals at national level, the Swiss Government seeks cooperation and coordination with relevant stakeholders. For that purpose it established an advisory group with representatives from the private sector, NGOs, associations and the scientific community. Committed to provide scientific advice for policy making and for the benefit of society and the environment, the Swiss Academies of Arts and Sciences nominated two scientists to this advisory group. To engage the broader scientific community in achieving the Sustainable Development Goals, the Swiss Academies of Arts and Sciences and the Swiss Commission for UNESCO organise this conference to set the framework, illustrate the challenges and showcase possibilities of contributions.

If you would like to attend the conference or have a look at the programme, click here. The deadline for the registration is the 17th of January 2018.

 

 

 

Konferenz “Sustainable Development Goals: The Contribution of Science”

Mit der “Agenda 2030” legte die internationale Staatengemeinschaft 17 Ziele für globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung fest. Mit deren Verabschiedung als Sustainable Development Goals (SDGs) im September 2015 verpflichteten sich alle Staaten zur Erreichung dieser Ziele bis 2030. Zum Einbezug der wissenschaftlichen Gemeinschaft bei der Realisierung der SDGs organisieren die Akademien der Wissenschaften Schweiz gemeinsam mit der Schweizerischen UNESCO-Kommission diese Konferenz, in deren Rahmen Herausforderungen und mögliche Beiträge aufgezeigt werden sollen.

Mehr Informationen:

Anmeldeschluss: 17.01.2018

Schweizer Plattform Bildung 2030

Die Schweizer Plattform Bildung 2030 wurde von der Schweizerischen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen, um alle Akteure des Bildungsbereiches zu vernetzen. Gemeinsam soll das SDG 4 der Agenda 2030 (inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle bis 2030) auf nationaler Ebene umgesetzt werden.

Plattform Bildung: 2017

Im Juni 2017 fand in Bern die erste Plattform Bildung 2030 statt. Dieser Anlass vereinte rund 200 Akteure aus dem Bildungsbereich, der Politik, der Verwaltung und der Zivilgesellschaft. Nebst thematischen Vorträgen und Podiumsdiskussionen wurden auch eine Reihe von Workshops durchgeführt.

Den Bericht zur Tagung 2017 finden Sie hier.

Plattform Bildung: 2018

Im Oktober 2018 fand in Bern die zweite Plattform Bildung 2030 statt zum Thema “Herausforderung Digitalisierung & Medien an der Schnittstelle zwischen formaler und non-formaler / informeller Bildung”.

Den Bericht zur Tagung 2018 finden Sie hier.

Plattform Bildung: 2019

Die Schweizerische UNESCO-Kommission lädt am 19. Juni 2019 zur dritten Ausgabe der Schweizer Plattform Bildung ein, welche dieses Jahr im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums der Schweizerischen UNESCO-Kommission stattfindet. Die diesjährige Tagung stellt das Thema «Global Citizenship Education» im Bereich der non-formalen und informellen Bildung der Schweiz ins Zentrum.

Das Programm finden Sie hier.

Plattform Bildung: 2020

Die 4. Ausgabe der Schweizer Plattform Bildung 2030 findet am 25. November 2020 statt zum Thema: Wie sieht die Zukunft der Bildung in der Schweiz in der Post-COVID-19-Ära aus? Die diesjährige Tagung, gemeinsam mit den Akademien der Wissenschaften Schweiz organisiert, findet online statt.

–> Programm Schweizer Plattform Bildung 2030

–> Anmeldung (bis 22. November 2020)